Die meisten Pressemitteilungen scheitern — so gehören Sie zur Minderheit
Schätzungen zufolge landen 70-90 % aller eingereichten Pressemitteilungen ungelesen im Papierkorb. Hier die 6 häufigsten Gründe für das Scheitern — und was die erfolgreiche Minderheit anders macht.
Die ehrliche Wahrheit der PR-Branche: Schätzungen zufolge landen 70-90 % aller eingereichten Pressemitteilungen ungelesen im Papierkorb der Redaktionen oder werden auf Online-Portalen mit minimaler Reichweite versenkt. Wer in dieser Statistik nicht untergehen will, muss verstehen, woran die Mehrheit scheitert — und systematisch das Gegenteil tun.
Die 6 häufigsten Scheiter-Gründe
1. Werbesprache statt Nachricht
Mit Editor + manueller Prüfung in die erfolgreiche Minderheit.
Im newsflow24-Editor siehst du Live-Counter für Zeichen, Wörter und Links — und unsere Redaktion prüft jede Pressemitteilung manuell vor Versand.
„Wir sind stolz, Ihnen heute unser revolutionäres, marktführendes Produkt vorstellen zu dürfen…" — Killer. Redakteure scannen genau diese Phrasen mit dem Finger über der Delete-Taste. Adjektive wie revolutionär, einzigartig, innovativ, marktführend sind 2026 sofortige Aussortier-Signale.
2. Kein echter Nachrichtenwert
„Unser Unternehmen feiert 5-jähriges Bestehen" oder „Neuer Mitarbeiter im Vertrieb" — interessiert niemanden außer dem Unternehmen selbst. News braucht gesellschaftliche, branchenrelevante oder mindestens lokal-spezifische Bedeutung.
3. Falscher Aufbau
Wichtigstes nicht oben, kein Zitat, kein Pressekontakt — und die Mitteilung wandert in den Papierkorb. Wer die Pflicht-Struktur nicht beherrscht, scheitert formal, bevor der Inhalt überhaupt geprüft wird.
4. Kein Bild oder ein Stockfoto
Pressemitteilungen ohne Bild werden 30-50 % seltener veröffentlicht. Generische Stockfotos werden oft sogar abgelehnt — ein einfaches eigenes Foto schlägt jedes Stock-Motiv.
5. Pressekontakt fehlt oder unbrauchbar
Kein Telefon, keine Direkt-E-Mail, eine generische info@-Adresse — Redakteure brechen die Kontaktaufnahme ab. Ohne erreichbaren Kontakt: keine Rückfrage, keine Berichterstattung.
6. Falsches Portal oder falscher Verteiler
Eine Mode-Pressemitteilung auf einem Logistik-Portal wird nicht gelesen. Eine B2B-Studie auf einem Lifestyle-Magazin auch nicht. Themen-Passung schlägt Reichweite — immer.
Was die erfolgreiche Minderheit anders macht
| Anfänger | Profi-Minderheit |
|---|---|
| „Marktführende Lösung" | „Reduziert Bearbeitungszeit um 47 % (interne Studie, n=1.200)" |
| „Wir freuen uns sehr" | „In den letzten 18 Monaten haben wir mit 200 Anwendern gesprochen" |
| Stockfoto | Eigene Fotos der Personen / des Produkts, hochauflösend |
| info@firma.de | Vorname Name + persönliche E-Mail + Direkt-Telefon |
| 1 Text auf 50 Portale | Pro Portal eigene Variante, gezielte Auswahl |
3 Hebel, die statistisch den größten Unterschied machen
- Headline-A/B-Test: 3-5 Headline-Varianten formulieren, die beste auswählen — verdoppelt die Aufnahme-Quote.
- Substanzielles Zitat: Erklärt das Warum, nicht das Was — verdreifacht die Übernahme im Originaltext.
- Faktenbasierter Lead: Konkrete Zahl in den ersten zwei Sätzen — verdoppelt die Verweildauer auf der Online-Veröffentlichung.
Erfolgs-Strategie für die nächste Pressemitteilung
- Vor dem Schreiben: ehrlich prüfen, ob es echten Nachrichtenwert hat. Wenn nicht — kein Pressetext, sondern Blog/Social
- Beim Schreiben: jede Behauptung mit Zahl + Quelle belegen
- Vor dem Versand: Pressekontakt, Bild und Boilerplate doppelt prüfen
- Bei der Verteilung: 1-3 thematisch passende Portale wählen, nicht 50 generische
Wer diese Punkte beherzigt, gehört bald zur Minderheit der Pressemitteilungen, die nicht nur veröffentlicht, sondern auch gelesen werden. Mehr zu den Profi-Hebeln in unserem Artikel über professionelle Pressemitteilungen.
Mit Editor + manueller Prüfung in die erfolgreiche Minderheit.
Im newsflow24-Editor siehst du Live-Counter für Zeichen, Wörter und Links — und unsere Redaktion prüft jede Pressemitteilung manuell vor Versand.
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