Pressemitteilung veröffentlichen — die 5 wichtigsten Wege
Eine fertige PM kann auf fünf Wegen ihre Wirkung entfalten: Direkt-Versand, Online-Pressedienst, eigener Newsroom, Branchen-Plattformen, Social Media. Hier alle 5 Wege im Vergleich — mit Stärken, Kosten und Aufwand.
Eine fertige Pressemitteilung kann auf fünf grundsätzlich verschiedenen Wegen ihre Wirkung entfalten. Welcher der richtige für dich ist, hängt von deinem Ziel, deinem Budget und deinem Zeitbudget ab. Hier die 5 Wege im Vergleich — mit ehrlichen Vor- und Nachteilen.
Weg 1: Direkt-Versand an Journalisten
Schnellster Weg: ein Online-Pressedienst.
Mit newsflow24 wählst du pro PM dein Wunsch-Portal aus über 100 deutschen Online-Magazinen. Self-Service, manuelle Qualitätsprüfung, dofollow-Backlinks. Ab 9,90 €.
Du schickst die PM per E-Mail an handverlesene Journalisten und Redakteure. Der klassische, ursprüngliche PR-Weg.
Vorteile:
- Maximale Kontrolle über Empfänger
- Persönlicher Bezug — Beziehungen pflegen
- Bei guten Kontakten: hohe Veröffentlichungs-Quote
- Keine direkten Kosten
Nachteile:
- Hoher Pflegeaufwand (Liste aktuell halten, Kontakte recherchieren)
- Erfolg stark personenabhängig — Wechselt der Redakteur, ist der Kontakt weg
- Spam-Filter sind streng — generische Versand-Tools landen oft im Junk
- Bei Massenversand: wirkt unprofessionell
Geeignet für: Etablierte PR-Profis mit gepflegten Verteilern, Konzern-Kommunikation, sensible Themen, die nicht öffentlich gestreut werden sollen.
Weg 2: Online-Pressedienst (Self-Service-Plattform)
Du lädst deine PM auf eine Plattform, wählst ein passendes Online-Portal aus dem Verteilernetz, und die Plattform übernimmt die Veröffentlichung.
Vorteile:
- Schnell (oft in unter 24 Stunden live)
- Günstig (ab 9,90 € pro PM)
- Dofollow-Backlinks für SEO
- Manuelle Qualitätsprüfung bei seriösen Anbietern
- Kein Aufwand für Verteiler-Pflege
Nachteile:
- Wenig Kontrolle über das genaue Layout des Portals
- Reichweite je nach Portal sehr unterschiedlich
- Bei Massenverteilern: Duplicate-Content-Risiko, wenn dieselbe PM auf 50 Portalen landet
Geeignet für: Mittelstand, Start-ups, Solo-Selbstständige, Online-Shops, alle, die SEO-Wert + Sichtbarkeit ohne hohen PR-Aufwand wollen.
Wer das Modell genauer verstehen will: Wo werden Pressemitteilungen veröffentlicht? erklärt die Portal-Landschaft. Kosten dazu in Pressemitteilung online veröffentlichen — was kostet das?.
Weg 3: Eigener Newsroom auf der Webseite
Du veröffentlichst die PM unter /presse oder /newsroom auf der eigenen Webseite. Klassisch + erweitert oft um Bilder, Downloads, Hintergrund-Material.
Vorteile:
- 100 % Kontrolle über Inhalt + Layout
- Stärkt die eigene Domain Authority (interne PM-Sammlung wird Google-Quelle)
- Anker für alle anderen Veröffentlichungen (PMs auf Portalen verlinken zurück)
- Keine Abhängigkeit von Drittanbietern
Nachteile:
- Kaum Reichweite ohne weitere Promotion
- Allein wirkt es selten — meist nur in Kombination mit anderen Wegen
Geeignet für: Alle Unternehmen — als Heimat-Basis. Sollte mit mindestens einem anderen Weg kombiniert werden.
Weg 4: Branchen-Plattformen + Fachmedien
Viele Branchen haben eigene Online-Magazine, die News aus dem Sektor sammeln (z.B. „chemietechnik.de" für die Chemie-Branche, „logistra.de" für Logistik). Direkt-Submission an solche Plattformen.
Vorteile:
- Hochrelevante Zielgruppe (Branchen-Insider)
- Oft thematisch passende Backlinks (besonders SEO-wertvoll)
- Manchmal höhere Aufnahme-Quote als Mainstream-Portale
Nachteile:
- Recherche-Aufwand (welche Plattformen, welche Submission-Wege)
- Reichweite oft kleiner als bei Mainstream-Portalen
- Nicht jede Branche hat passende Plattformen
Geeignet für: B2B, hochspezialisierte Themen, technologische Innovationen.
Weg 5: Social Media & LinkedIn-Verteilung
Die PM (oder ihre Kernaussagen) werden über die eigenen Social-Media-Kanäle, vor allem LinkedIn, gestreut.
Vorteile:
- Direkter Kontakt zur Zielgruppe ohne Mittler
- Kommentare + Diskussionen als Bonus
- Kein Veröffentlichungs-Antrag nötig
Nachteile:
- Kein dofollow-Backlink (für SEO wertlos)
- Reichweite stark abhängig von eigenen Followers
- Algorithmus entscheidet — kein Garant für Sichtbarkeit
Geeignet für: Ergänzung zu allen anderen Wegen — nie als alleiniger Verteilweg.
Vergleich auf einen Blick
| Weg | Aufwand | Kosten | SEO-Wert | Reichweite |
|---|---|---|---|---|
| Direkt-Versand | Hoch | 0 € | Niedrig | Selektiv |
| Online-Pressedienst | Niedrig | 9,90 - 50 € | Hoch (dofollow) | Mittel-Hoch |
| Eigener Newsroom | Mittel (Setup), niedrig laufend | 0 € (laufend) | Mittel | Niedrig (allein) |
| Branchen-Plattformen | Mittel | 0-200 € | Hoch (themat.) | Selektiv-Mittel |
| Social Media | Niedrig | 0 € | Niedrig (nofollow) | Eigene Followers |
Welche Kombination ist die beste?
Die effektivste Strategie kombiniert mehrere Wege:
- Basis: Eigener Newsroom (immer)
- Reichweite: Online-Pressedienst (für Sichtbarkeit + SEO)
- Persönlich: Direkt-Versand an 5-10 wichtige Journalisten (für Beziehungspflege)
- Verstärker: Social-Media-Posting (für Ergänzungsreichweite)
Für die meisten KMUs reicht die Kombination aus Newsroom + Pressedienst völlig. Mehr dazu, wann welcher Weg sinnvoll ist, in Wohin Pressemitteilung schicken? Verteiler-Strategie.
Was du nicht tun solltest
- 1 PM auf 50 Portale gleichzeitig. Duplicate-Content-Problem (Google Penguin-Update). Mehr dazu in Sind Pressemitteilungen noch zeitgemäß?.
- PM ungefiltert an 1.000 Journalisten mailen. Spam-Wahrnehmung, Liste landet auf Blacklists.
- Nur den eigenen Newsroom nutzen. Ohne externe Promotion bleibt die PM unsichtbar.
- Kostenlose Massenverteiler wählen, ohne sie zu prüfen. Viele sind Linkfarmen — schadet dem eigenen Ranking.
Schnellster Weg: ein Online-Pressedienst.
Mit newsflow24 wählst du pro PM dein Wunsch-Portal aus über 100 deutschen Online-Magazinen. Self-Service, manuelle Qualitätsprüfung, dofollow-Backlinks. Ab 9,90 €.
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